Das Jahr 2015 wird zu einem Wendejahr auf den globalen und europäischen Gasmärkten. Nach einem drastischen Anstieg der Preise um 30 bis 40 Prozent und einem sich weltweit verknappenden Gasangebot bis 2014 wird es ab 2015 weltweit zu Überkapazitäten und einem Einbruch der Preise kommen. Damit einhergehend werden die Handelsmärkte für den Gasbezug deutlich an Bedeutung gewinnen. Dies zeigt eine Studie von A.T. Kearney, in der die Entwicklungen auf dem internationalen und europäischen Gasmarkt und die weltweite Nachfrage nach Gas und Flüssiggas untersucht wurden.
Neue Regulierungen, alternative Energiequellen, neue Technologien, ein sich veränderndes Konsumentenverhalten und eine neue Dynamik bei Angebot und Nachfrage von Gas haben Bewegung in den europäischen Strommarkt gebracht. Die Leistungsfähigkeit der internen Prozesse rückt daher für die Stromerzeuger immer stärker in den Mittelpunkt. A.T. Kearney hat mit dem „House of Operational Excellence“ einen umfassenden Ansatz entwickelt, mit dem die Verfügbarkeit, die Flexibilität und die wirtschaftliche und technische Effizienz von Erzeugungsanlagen verbessert werden können
Die Erwartungen an die Elektromobilität sind hoch: Bis 2020 sollen auf Österreichs Straßen 100.000 vollelektrische Fahrzeuge fahren, zehn Jahre später 650.000. Nach dem Optimismus der veröffentlichten Energiestrategie sogar noch mehr. Die entscheidende Herausforderung liegt nicht alleine in der Batterietechnik, sondern auch im Aufbau einer funktionierenden Ladeinfrastruktur und der Entwicklung eines kommerziell attraktiven Geschäftsmodelles.
New European Union regulations have led national authorities to deploy smart meters. This fundamental change to the value chain—the biggest in the energy supply infrastructure in two decades—will create unprecedented opportunities for telecommunications companies and data service providers.
Neue Stromanbieter haben Bewegung in den deutschen Energiemarkt gebracht. Seit 2006 hat sich die Zahl der Kunden, die von etablierten Versorgern zu Zweitmarken oder unabhängigen Anbietern im Öko- und Billigstrom-Segment gewechselt sind, um drei Millionen auf rund sechs Millionen verdoppelt. Knapp die Hälfte der Kunden hat sich dabei für einen Wechsel zu einem unabhängigen Anbieter von Öko- oder Billigstrom entschieden.
Solarthermischer Strom (Solar Thermal Electricity, kurz: STE) wird wettbewerbsfähig. Innerhalb der nächsten zehn Jahre kann er wirtschaftlich und subventionierungsfrei erzeugt werden. Damit tritt er in Konkurrenz zu fossilen Energiequellen. Darüber hinaus stellt STE-Strom eine immer attraktivere Ergänzung des erneuerbare Energien-Portfolios dar, an dem er einen relevanten Anteil haben wird. Bis zum Jahr 2025 erreicht die weltweit installierte thermische Solarleistung im optimalen Fall 100 Gigawatt (GW). Damit einhergehend können bis zu 130.000 Arbeitsplätze entstehen; 45.000 davon würden in den Bereichen Betrieb und Instandhaltung langfristig bestehen bleiben. Das ist ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Studie, die die Top-Management-Beratung A.T. Kearney gemeinsam mit dem europäischen Fachverband für Solarthermie ESTELA (European Solar Thermal Electricity Association) durchgeführt hat.
Durch die Krise haben sich Strukturveränderungen in der weltweiten Fahrzeugindustrie beschleunigt. Der Personenverkehr wird sich drastisch erhöhen, die Ressourcen werden knapp und der Mobilitätsmarkt immer stärker durch Regulierung und Förderung geprägt. Nun sind innovative und nachhaltige Konzepte wie alternative Antriebe und e-mobility gefragt. Doch unter welchen Voraussetzungen führen sie zum Erfolg?
Die Finanz- und Wirtschaftskrise belastet die Investitionsbereitschaft in europäische Kraftwerksprojekte. Von den jährlich erforderlichen Investitionen für den notwendigen Anlagenersatz und Kraftwerksneubau in Höhe von etwa 30 bis 35 Milliarden Euro können bis 2010 jedoch nur rund zwei Drittel aufgebracht werden. Der Investitionsrückgang wird zu einer steigenden Überalterung des europäischen Kraftwerksparks führen. Dies geht aus einer aktuellen Studie von A.T. Kearney hervor.
Durch den steigenden Erdgas-Bedarf und den Rückgang der Eigenförderung in Europa wird die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen in den nächsten Jahren noch weiter steigen. Die A.T. Kearney Studie "Russland am Gashahn - Europa friert" beschäftigt sich mit diesem Problem, analysiert mögliche Alternativen und die damit verbundenen Herausforderungen für die Energiewirtschaft.
Fusionen und Übernahmen sind seit der Liberalisierung die größten Wachstumsmotoren von führenden Energieversorgern geworden. So ist die Anzahl der M&A-Transaktionen in der europäischen Energiewirtschaft seit dem Jahr 2000 auf einem konstant hohem Niveau, das jährliche Transaktionsvolumen hat sich dabei versechsfacht. Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise werden die M&A-Aktivitäten von Finanzinvestoren und Energieversorgern jedoch stark beeinflussen und zu einem Rückgang führen.
Rohstoffe bestimmen als Grundlage der Weltwirtschaft alle Bereiche des Lebens und Wirtschaftens. Die Zukunft der Rohstoffmärkte ist daher von besonderem Interesse: Treibt die Ressourecenknappheit die Rohstoffpreise in die Höhe? Werden die Produktionskosten für Rohstoffe in Zukunft drastisch steigen? Sind Spekulanten an diesem Preisanstieg schuld? Wird die globale Marktwirtschaft den Preis regeln? Kann eine EU Rohstoffstrategie die Rohstoffversorgung sichern?
Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission zur Reform des CO2-Emissionshandels führen von 2013 bis 2020 zu einer Mehrbelastung der österreichischen Industrieunternehmen von insgesamt bis 9,5 Milliarden Euro. Neben der notwendigen Verpflichtung zum Klimaschutz ist die EU nun gefordert, die Grundlagen für ein ausgewogenes Verhältnis von CO2-Reduktion und Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen zu schaffen.
Die EU-Kommission schlägt zur Intensivierung des Wettbewerbs auf den europäischen Strommärkten „Ownership Unbundling“, also die eigentumsrechtliche Trennung des Netzbetriebs von Erzeugung und Vertrieb vor. A.T. Kearney hat sich in der vorliegenden Studie mit der Frage befasst, ob Ownership Unbundling tatsächlich zu mehr Wettbewerb führt. Die EU-Kommission schlägt zur Intensivierung des Wettbewerbs auf den europäischen Strommärkten „Ownership Unbundling“, also die eigentumsrechtliche Trennung des Netzbetriebs von Erzeugung und Vertrieb vor. A.T. Kearney hat sich in der vorliegenden Studie mit der Frage befasst, ob Ownership Unbundling tatsächlich zu mehr Wettbewerb führt.
Der aktuelle Global Retail Development Index zeigt ein enormes Wachstumspotential in Osteuropa. Neben den etablierten Wachstumsmärkten verzeichnen neue Märkte wie Russland und die Ukraine ein rasantes Wachstum. Bis 2010 wird hier eine starke, kaufkräftige Mittelschicht für zunehmenden Konsum sorgen. Doch die Märkte in Osteuropa sind alles andere als heterogen. Dr. Mirko Warschun erläutert in seinem Vortrag vor dem "Deutschen Handelskongress" die Perspektiven, Chancen und Prämissen für Markteintrittsstrategien in die Retailmärkte der Zukunft.
Neue politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen verändern die Energiemärkte in Europa. Steigende Investitionsrisiken, Unsicherheiten über die Preisentwicklung und sinkende Netzerlöse sind wesentliche Herausforderungen für die Energieunternehmen. In seinem Vortrag "Die Zukunft der Energiewirtschaft" beleuchtet Dr. Florian Haslauer Entwicklungstrends und Herausforderungen für die Energieunternehmen und zeigt Lösungsansätze auf. Der Vortrag wurde am 17. Oktober 2006 im Rahmen der 10. Handelsblatt-Jahrestagung Energiewirtschaft in Wien gehalten.
„Infrastruktur“ ist heute Voraussetzung und Motor der wirtschaftlichen Deregulierung. EU-Erweiterung, Deregulierung und Finanzengpässe bringen einst natürliche Monopole wie Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation vermehrt in die öffentliche Diskussion.