Bei der Suche nach neuen Wachstumsfeldern spielen der Chemieindustrie bestimmte Entwicklungen förmlich in die Hände – wie etwa die notwendige Suche nach neuen Energiequellen. Denn fossile Brennstoffe werden knapp und die Sorge um den Klimawandel drängender. Das Potenzial, das für Chemieunternehmen in den Clean Technologies-Sektoren Solarenergie, Biokraftstoffe und Fahrzeugbatterien liegt, ist immens, wie eine Studie von A.T. Kearney und der ECMSA (European Chemical Marketing and Strategy Association) zeigt. Doch das Wettbewerbsumfeld ist höchst vielschichtig. Wertschöpfungsketten werden immer komplexer, parallele Technologien und Generationen ko-existieren und rivalisieren, zudem gibt es regional zum Teil große Unterschiede hinsichtlich der Treiber, die die Akzeptanz bestimmter Technologien fördern.
As the global economic crisis eases, the future of the chemical industry in Europe looks bright. But with market conditions still volatile, a tireless focus on business agility, risk and sustainability will be vital for long-term success.
Höhere und volatilere Preise für Eisenerz haben den Druck auf die Stahlindustrie enorm erhöht. Um unter diesen erschwerten Bedingungen erfolgreich zu operieren, kommt es für Stahlhersteller mehr denn je darauf an, die richtige Pricing-Strategie zu verfolgen und eng mit Lieferanten und Kunden zusammenzuarbeiten. Außerdem gilt es, die Agilität der Lieferkette zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle zu behalten.
For companies that use steel in their manufacturing processes success depends on smart pricing and materials management strategies—recovering materials costs, improving sourcing, and utilizing steel scrap throughout their value chains.
Die Wirtschaftskrise hat die europäische Chemieindustrie hart getroffen. Kurzarbeit, gestoppte Investitionsprojekte und Standortdiskussionen sind in den Vordergrund gerückt. Da ist die Versuchung groß, den Blick nach innen zu richten und sich ganz auf kurzfristige Maßnahmen zur Optimierung der Kostensituation und Steigerung der operativen Effizienz zu konzentrieren. Damit laufen Unternehmen der Chemieindustrie jedoch Gefahr, die langfristigen Anforderungen ihrer Kunden aus den Augen zu verlieren. Wollen sie gestärkt aus der aktuellen Wirtschaftskrise hervorgehen und nachhaltig wachsen, kommt es jetzt darauf an, dass sie interne Prozesse optimieren, während sie gleichzeitig konsequent und systematisch an den Anforderungen ihrer Kunden ausgerichtet bleiben.
Während sich zur Jahresmitte 2008 noch die Nachrichten über Rekordjagden an den Stahl- und Rohstoffmärkten überschlugen, wurden diese nur kurze Zeit später abgelöst von Meldungen über Preiseinbrüche, Kapazitätsstilllegungen und Entlassungen. Die Börsenkurse zahlreicher Stahlerzeuger gerieten massiv unter Druck. Was ist in so kurzer Zeit passiert? Sind die Märkte nunmehr unberechenbar geworden? Die Schwächephase des Stahlmarktes eröffnet Chancen zur Neuausrichtung der Beschaffungsstrategie - denn die nächste Reise nach oben kommt bestimmt.
Der mittelfristig steigende Stahlbedarf, geringere Produktionskosten sowie eine sehr viel bessere Ökobilanz als bei der Verwendung von Rohstoffen sorgen dafür, dass die weltweite Metallschrottnachfrage stetig weiter ansteigt. Trotz aktuell fallender Rohstoffpreise wird der Zugang zu Metallschrottaufkommen zu einer langfristigen strategischen Herausforderung. Bleibt die Frage, wer am schnellsten den globalen Schrottmarkt besetzen kann und welche Rolle dabei deutsche und europäische Unternehmen spielen werden – die Konsolidierung hat längst begonnen.
Recession in developed markets, a stronger Euro, soaring costs for oil and other commodities.... It is no surprise that the European Chemical Industry Council lowered its growth forecast for the 2008 financial year to 2 percent. Yet when the going gets tough, the tough get going. The fast-growing market of the past few years has hidden a lot of sloppy behavior—the worst of which is not truly addressing what your customers need or want. Winners—survivors—in this market have already realized that the time has come for a change.
Anlagenintensive Branchen befinden sich in einem wahren Investitionsboom. So werden allein in der Eisen- und Stahlindustrie in den nächsten vier Jahren weltweit mehr als 150 große Projekte zur Ausweitung der Produktionskapazitäten durchgeführt. Die Schattenseite dieser Entwicklung ist, dass damit die Anlagenbauer weltweit überlastet sind. Viele laufende Projekte verfehlen Termin- und Budgetziele. A.T. Kearney zeigt, wie Unternehmen Anlagenprojekte trotz der verschärften Rahmenbedingungen erfolgreich managen können.