Ein Blick auf unsere Straßen zeigt: Weniger als ein Prozent aller Fahrzeuge werden heute elektrisch angetrieben. Doch Umweltbelastungen durch konventionelle Antriebe und Verknappung der fossilen Ressourcen machen E-Mobility zukünftig zur strategischen Notwendigkeit. Durch die ersten Serienfahrzeuge wird E-Mobility zunehmend für Endkunden erlebbar und auch die politischen Rahmenbedingungen werden Schritt für Schritt gesetzt. Für Unternehmen stellt sich vor diesem Hintergrund die entscheidende Frage: Wie sehen profitable E-Mobility Geschäftsmodelle aus?
Bei der Suche nach neuen Wachstumsfeldern spielen der Chemieindustrie bestimmte Entwicklungen förmlich in die Hände – wie etwa die notwendige Suche nach neuen Energiequellen. Denn fossile Brennstoffe werden knapp und die Sorge um den Klimawandel drängender. Das Potenzial, das für Chemieunternehmen in den Clean Technologies-Sektoren Solarenergie, Biokraftstoffe und Fahrzeugbatterien liegt, ist immens, wie eine Studie von A.T. Kearney und der ECMSA (European Chemical Marketing and Strategy Association) zeigt. Doch das Wettbewerbsumfeld ist höchst vielschichtig. Wertschöpfungsketten werden immer komplexer, parallele Technologien und Generationen ko-existieren und rivalisieren, zudem gibt es regional zum Teil große Unterschiede hinsichtlich der Treiber, die die Akzeptanz bestimmter Technologien fördern.
Im Zusammenhang mit nachhaltigem Energiemanagement, der Netzintegration erneuerbarer Energien und sogar der Reduktion des CO2-Ausstoßes werden immer öfter sogenannte „Smart Grids“ thematisiert. Von vielen werden diese technologisch fortschrittlichen, intelligenten Netze als Grundvoraussetzung für die Sicherung und Optimierung der zukünftigen Stromversorgung angesehen. Nichtsdestotrotz befinden sich Smart Grids in Europa noch in den Kinderschuhen. A.T. Kearney hat mögliche Entwicklungswege und deren Vorteile für Europa untersucht.
Fusionen und Übernahmen haben seit der Liberalisierung an Bedeutung gewonnen. Der zunehmende Wettbewerbsdruck und das Zusammenwachsen der europäischen Strom- und Gasmärkte zählen dabei zu den wichtigsten Triebfedern. Zudem drängen seit einigen Jahren verstärkt auch Finanzinvestoren in den Versorgungsbereich und ersetzen teilweise traditionelle Aktionärsstrukturen unter Beteiligung der öffentlichen Hand. Der M&A-Trend wird sich vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzmarktkrise allerdings in den nächsten Jahren verlangsamen.
Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas für Wettbewerb wird der politische Wille zur Etablierung von Smart Metering demonstriert. Signifikanter Investitionsbedarf in die Technologie und Smart Metering-Infrastruktur sind dabei die unmittelbaren Folgen - Smart Metering scheint damit zu einer immensen Kostenbelastung zu werden. Bei einer ganzheitlichen Betrachtung zeigt sich jedoch, dass aus Smart Metering auch Potenziale entstehen, welche die direkten Kosten überkompensieren können: Smart Metering als Chance für eine nachhaltige Energiewirtschaft.
Zahlreiche Netzbetreiber und technische Serviceeinheiten versuchen seit geraumer Zeit, externes Wachstum zu realisieren. Aber nur wenige davon mit nennenswerten Erfolgen. Die Ursachen sind vielfältig: Unzureichende Vertriebskompetenz, unklare Organisationsstrukturen, nicht auf externes Geschäft ausgerichtete Geschäftsmodelle und eine auf interne Prozesse fokussierte Unternehmenskultur. Doch wie können Energieversorger auch im externen Markt für Netzdienstleistungen erfolgreich sein?
Anreizregulierung, Unbundling und Wettbewerbsintensivierung führen bei Stadtwerken und regionalen Versorgungsunternehmen zu einem Kosten- und Leistungsdruck sowohl in den Kern- als auch in den Verwaltungsfunktionen. Es gilt, Kosten und Qualität gleichermaßen zu optimieren. Der branchenübergreifend etablierte Ansatz von A.T. Kearney zeigt, wie Verwaltungsfunktionen bei Energieversorgern optimiert und so Effizienzpotenziale realisiert werden können.
Mit Beginn des Jahres 2009 wird die Anreizregulierung nicht nur zu zusätzlichem EBIT-Druck in den Stromnetzen führen – auch die parallel anstehenden Investitionen werden die Kapitalrenditen der Netzbetreiber stark belasten. Um auch in Zukunft Geld im Netzgeschäft verdienen zu können, müssen Netzbetreiber ihre Steuerung neu ausgestalten – weg von der Cost-Plus-Regulierung hin zu einem Wert optimierenden Steuerungskonzept.
"Ownership Unbundling“ wird schon seit längerem von Politik und Wirtschaft diskutiert und soll für mehr Transparenz und Wettbewerb auf den europäischen Energiemärkten sorgen. Eine aktuelle Studie von A.T. Kearney zeigt jedoch, dass die von der EU-Kommission geforderte eigentumsrechtliche Entflechtung von Stromerzeugung und Netzen nicht zu mehr Wettbewerb führen wird. Wirksame Instrumente sind vielmehr eine effektive Regulierung sowie Investitionsvorgaben für den Ausbau der Grenzübergangskapazitäten.
Das Ziel der EU, den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen, stellt die Energiewirtschaft vor große Herausforderungen. Wurde der Ausbau der erneuerbaren Energien bisher vor allem durch politisch bestimmte Subventionsmechanismen vorangetrieben, ist es nun notwendig, eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der Technologien zu fördern und schrittweise aus den Subventionen auszusteigen. In einer aktuellen Studie hat A.T. Kearney die Zukunft der erneuerbaren Energien untersucht.
Rechtzeitig auf die richtigen Erzeugungsstrategien zu setzen, wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der Energiewirtschaft. Der demografische Wandel, die zunehmende Bedeutung der dezentralen Erzeugungstechnologien sowie die steigende Erzeugung aus erneuerbaren Energiequellen und Gas werden die Rahmenbedingungen für die Energiewirtschaft in Deutschland und Europa in den nächsten Jahren nachhaltig verändern. A.T. Kearney hat einen Blick in die Zukunft der Energieversorgung geworfen.
Der Bedarf an Erdgas wird in den nächsten Jahren weltweit deutlich wachsen. Problematisch sind zukünftig nicht nur die knappen Ressourcen, sondern auch die jetzt schon sehr hohe Importquote der EU-Länder. Neue Wege sind gefragt, denn die Pipelines werden für den Transport der künftig benötigten Erdgaskapazitäten nicht ausreichen. Liquified Natural Gas (LNG) ermöglicht es, neue Gasressourcen für Europa zu erschließen und hilft gleichzeitig, Abhängigkeiten zu reduzieren.
Steigende Strompreise, niedrige Wechselraten und fehlender Wettbewerb – in der öffentlichen Diskussion wird die Kritik an den Energieunternehmen in Europa und der Liberalisierung des deutschen Strommarktes lauter. Politiker fordern dirigistische Eingriffe in den Markt und die eigentumsrechtliche Netzentflechtung, die für einen intensiveren Wettbewerb sorgen soll. Liberalisierung und Wettbewerb erfordern jedoch einige Jahre an Entwicklungszeit. Um die Liberalisierungsziele zu erreichen, ist es notwendig, eine koordinierte und europaweite Energiestrategie zu verfolgen und die Integration der heute noch regionalen Strommärkte zu forcieren.
Zwischen Wettbewerb und Regulierung Kontakt (E-Mail) Die A.T. Kearney-Industrie-Experten für Energie- und Versorgungswirtschaft in Central Europe stehen Ihnen gern zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.