Eine bezüglich Planung, Steuerung und physikalischem Güterstrom leistungsfähige Supply Chain ist in einer vernetzten, globalen Produktion ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Viele Lieferketten sind bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit beansprucht, weil Unternehmen versuchen, mit immer mehr Lieferanten zu kooperieren und immer komplexere Produkte an immer anspruchsvollere Kunden in immer kürzerer Zeit zu liefern. Zudem ist die Supply Chain ein erheblicher Kostenfaktor, der etwa 5 bis 8% der Herstellkosten eines industriellen Produktes ausmacht - zuzüglich der Folgekosten, die häufig in vielen nicht budgetierten Gemeinkosten „versteckt“ sind. Diese betragen erfahrungsgemäß nochmals etwa 5 bis 8% der Herstellkosten.
Die wenigsten Unternehmen haben ihre Supply Chain den Erfordernissen des Marktes und den neuen technologischen Möglichkeiten angepasst. Top-down-Ansätze wären zu komplex und hätten kaum zu bewältigende Umwälzungen initiiert. Bottom-up-Ansätze änderten nichts am strukturellen Problem und wären nicht in der Lage, nennenswerte Verbesserungen zu erzielen. Reine IT-Ansätze wären zu komplex und erzielten keine nennenswerten Verbesserungen. A.T. Kearneys Proven Value Proposition
Supply Chain Performance Improvement unterscheidet sich von bisher diskutierten Ansätzen zur Verbesserung der Supply Chain Performance in drei Aspekten:
Robuste und einfache Geschäftsmodelle, keine komplizierten Systeme, stattdessen Transparenz.
Kein „Bottom-up“-, aber auch kein „Top-down“-Ansatz: Das Konzept wird von oben nach unten entwickelt, erst dann folgt eine pragmatische Fokussierung auf schnelle Umsetzungserfolge.
Nicht bloße Einführung neuer IT-Systeme, sondern Beeinflussung der Zusammenarbeit der Mitarbeiter aller in einer Lieferkette beteiligten Unternehmen.